22. November
Cäcilia, Jungfrau und Märtyrerin
Märtyrer
Die heilige Cäcilia ist eine der Heiligen, denen Liturgie, Kunst und Volksfrömmigkeit die größte Bedeutung beigemessen haben.
Biografie
Er gehörte einer berühmten Familie der Caecilianer Metellus an. Es wird angenommen, dass sie schon in jungen Jahren Christin war und ihre Jungfräulichkeit schon in jungen Jahren Christus geweiht hatte. Ein mittelalterlicher Bischof, Adhelmo, geht in seinem Buch „VIRGINITATE“ sogar so weit zu sagen, dass die heilige Cäcilia nach der Mutter Gottes die zweite unter den Jungfrauen sei, weil sie ihre Jungfräulichkeit auch nach der Hochzeit bewahrt habe. Ihre Eltern hatten Cecilias Hochzeit mit Valeriano aus der Adelsfamilie Valerian arrangiert. Cecilias Jungfräulichkeit wurde Gott geweiht, aber sie stimmte der Verlobung zu, in der Hoffnung, Valerian zu bekehren und so die Freiheit zu haben, sich zu weihen und dem Herrn zu dienen. Während sie auf der Orgel spielte und das Hochzeitsfest harmonisierte, sang die Jungfrau Cäcilia in ihrem Herzen zum Herrn: „MACH, HERR, MEIN HERZ UND MEINEN KÖRPER UNBEFLECKT, DAMIT ER NIEMALS VERWIRRT WERDE.“ Als der Mann und die Frau allein gelassen werden, warnt die Frau Valeriano, dass er sie nicht berühren darf, dass zwischen ihren Körpern ein wachsamer Engel sei, „ein Engel, der ihre Seelen näher bringt und ihre Arme trennt“. Valeriano zeigt Interesse, ihn zu sehen. Cecilia sagt ihm, dass sie ihn sehen wird, wenn er rein ist. Er geht sofort zur Via Appia, um sich die Lehren von Bischof Urban, dem Assistenten von Papst Eleuterio, anzuhören, gemäß den Anweisungen, die Cecilia ihm gegeben hat. Valerian tritt vor den Bischof, lässt sich taufen und sieht den Engel, wie Cecilia es ihm versprochen hatte. Er bekehrt seinen Bruder Tiburcio. Die drei werden im Jahr 178 in der Verfolgung von Marcus Aurelius zum Tode verurteilt, weil sie sich öffentlich zu ihrem Glauben bekannt haben. Die Brüder werden enthauptet und Cecilia darf zu Hause im Badezimmer das Märtyrertod erleiden. Da der erstickende Dampf es respektiert, muss der Henker mit dem Schwert eingreifen. Dies erreicht seinen Zweck nicht und führt dazu, dass sie mit einer Schnittwunde am Hals stirbt. Der Heiligen gelingt es immer noch, mit Zeichen ihren Glauben an den Einen und Dreifaltigen Gott zu bekennen. „DIE HERRLICHE JUNGFRAU“, wird uns gesagt, „TRAG DAS EVANGELIUM IMMER AUF IHRER BRUST, UND WEDER TAG NOCH NACHT UNTERBRECHTE SIE DIE GÖTTLICHEN KOLLOQUIEN.“ Die heilige Cäcilia war – wie das Gleichnis aus dem Evangelium erzählt – eine der klugen Jungfrauen, die mit der brennenden Lampe und dem Vorratsöl auf den himmlischen Bräutigam warteten: „Die Lampe des Glaubens, die sie jeden Tag nährt, indem sie die Heilige Schrift liest und den Dienern Gottes zuhört.“ Der jungfräuliche Körper wurde in den Katakomben von San Callisto deponiert. Im 9. Jahrhundert wurde es in die römische Basilika Sta. Cecilia in Trastévere, und 1599 wurde es als unbestechlich angesehen. Die heilige Cäcilia ist die Schutzpatronin der Musiker und ihr Leben lehrt uns, dass der Einsatz von Instrumenten und sogar die Liturgie selbst nicht in erster Linie der Befriedigung menschlicher Gefühle dient, sondern DER HERRLICHKEIT GOTTES.
Praktischer Impuls
Sobald Sie die Gelegenheit dazu haben, verzeihen Sie ein bestimmtes Vergehen von Herzen und denken Sie daran, dass Heiligkeit im Gewöhnlichen entsteht.