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10. Oktober

Daniel Comboni (1831–1881)

Missionspriester

Er wurde in Limone, Italien, in eine bescheidene und große Familie geboren, von der nur Daniel überlebte.

Biografie

Obwohl Daniel das einzige Kind war, hatten seine Eltern keine Einwände, als er beschloss, sein Leben der Evangelisierung der Afrikaner zu widmen, obwohl dies ein schmerzhaftes Opfer bedeutete. Im Alter von 23 Jahren wurde er zum Priester geweiht und drei Jahre später brach er zu seiner ersten Reise nach Afrika auf. Bei seinem ersten Treffen mit den Afrikanern war Daniel beeindruckt vom Unglück der Sklaven. Mit seinem ungestümen und mutigen Charakter ließ er sich nicht mit dem Leid einverstanden, das so vielen Männern und Frauen zugefügt wurde, und beschloss, alle flüchtigen Sklaven, die ihm in den Weg kamen, mitzunehmen. Zwei Jahre nach seiner Einreise nach Afrika musste er jedoch nach Italien zurückkehren. Er hatte das größte Problem für die Evangelisierung dieses Kontinents erkannt: das Klima und die Krankheiten. Der Europäer hielt sich in Afrika nicht lange durch und der Afrikaner konnte der Kälte des europäischen Lebens nicht widerstehen, ohne sich selbst zu entwurzeln. Anschließend entwarf er den „Plan zur Erneuerung Afrikas“, der darin bestand, Missionen, Schulen, Krankenhäuser und Universitäten an strategischen Standorten entlang der afrikanischen Küste rund um den gesamten Kontinent einzurichten; gemäßigte Gebiete, in denen Europäer mit Afrikanern zusammenleben könnten. In diesen Zentren würden zukünftige Christen ausgebildet: Lehrer, Krankenschwestern, Nonnen und einheimische Priester, die später den Kontinent betreten würden, um die Bevölkerung zu evangelisieren und ihre Entwicklung zu fördern. Als Daniel zum Bischof von Zentralafrika geweiht wurde, hatte er keine Bedenken, den ersten afrikanischen Priester an diesen Orten zu weihen: einen ehemaligen Sklaven, den er selbst befreit hatte. 1867 gründete er das Institut für Afrikamissionen, aus dem später die heutigen Comboni-Missionare hervorgingen. Comboni wollte, dass seine Arbeit universell ist, deshalb suchte er Hilfe in vielen Ländern: Italien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Russland ... Er wollte nicht, dass seine Missionsarbeit an eine bestimmte Kolonialmacht gebunden war. Von der Krankheit geschwächt, von der Hitze der Tropen und dem Schweiß des Fiebers überwältigt, hob er vor seinem letzten Atemzug die Hand, segnete seine Gefährten und sagte ihnen: „Fürchtet euch nicht, ich sterbe, aber meine Arbeit wird nicht sterben.“

Praktischer Impuls

Mit dem Wunsch, den Alltag zu heiligen, mit Nächstenliebe einen Fehler zu korrigieren, der nicht ignoriert werden sollte, und sich auch um die kleinen Details zu kümmern.

Beispiel für

missionarischer EiferEvangelisierungPriesterliches Leben

Quellen und weiterführende Links

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