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19. April

Emma (†1045)

Frau

Emma stammte vom berühmten Witikindo, dem König der Sachsen, ab, der sich zehn Jahre lang Karl dem Großen widersetzte.

Biografie

Der französische Kaiser musste zweiunddreißig Feldzüge unternehmen, um seinen erbitterten Feind zu besiegen. Er wurde schließlich gefangen genommen und getauft. Die Freude über die Bekehrung war so groß, dass Papst Hadrian I. dreitägige Prozessionen durch die Christenheit anordnete. Adelas Ehemann hatte weniger Glück als Karl der Große und schaffte es nie, seine böse Frau loszuwerden, von der sie sagten, sie sei eine unerträgliche Frau. Glücklicherweise fand er bei seiner tugendhaften Tochter Emma Erleichterung von seinen ehelichen Enttäuschungen. Emma heiratete den Grafen Ludgerio, einen ebenso frommen Mann wie sie. Aus ihrer Verbindung gingen zwei Söhne hervor, von denen einer, Imad, die Nachfolge seines Onkels mütterlicherseits, Saint Meinwerk, im Bistum Paderborn, Westfalen, antreten sollte. Emma wurde schon in jungen Jahren verwitwet und widmete die letzten vierzig Jahre ihres Lebens der Hilfe für Bedürftige und dem Bau von Klöstern und Kirchen. Von seiner Großzügigkeit profitierte vor allem das Bistum Bremen. Zu den berühmtesten von ihr gegründeten Abteien zählen das Kloster Gurk in Österreich und das Kloster San Ludgerio, dem sie den Namen ihres geliebten Mannes gab. In dieser letzten Abtei wurde sie nach ihrem Tod begraben. Als ihr Grab später geöffnet wurde, fand man den zu Asche zerfallenen Leichnam unserer Heiligen ohne die rechte Hand, die so viel Gutes getan hatte.

Praktischer Impuls

Versuchen Sie inmitten Ihrer gewöhnlichen Arbeit, zwei Menschen zu versöhnen, ohne den Konflikt zu verstärken, und legen Sie das Ergebnis in Gottes Hände.

Beispiel für

FamilienlebenGnadeLiebe für die Armen