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20. Februar

Euquerio von Orleans

Märtyrer

Heiliger Eucherius von Orleans Er wurde um 695 in Orleans geboren; Er starb 738 in Saint-Trond (Belgien).

Biografie

Sieben Jahre lang hatte er glücklich in der Abtei Jurniéges gelebt. Carlos Martel ernannte ihn zum Bischof (um 716). Euquerio tat so, als wüsste er nichts und fuhr wie zuvor fort. Aber Martel kündigte schriftlich an, dass er ihn mit Eskorte nach Orleans bringen würde, falls er seine Abreise verzögern sollte. Er gehorchte, weinte aber, als er die Abtei verließ. Bis zum Tag nach der Schlacht von Poitiers (732) ging alles gut. Da er bedachte, dass die Kirche dank seiner Soldaten aus der Schlacht gerettet worden war und sie deshalb eine Belohnung erhalten sollten, beschloss Carlos Martel, sie zu plündern und sich sogar die goldenen Kelche anzueignen. Alle Bischöfe schwiegen aus Angst; nur Euquerio protestierte. Das war die Verbannung nach Köln wert. Die Kölner Kirche war reich, aber sie hatte hohe Steuern getragen und begrüßte den Verteidiger des kirchlichen Eigentums als Helden. Es konnte Carlos Martel nicht passen, um den Märtyrer, den er gerade unfreiwillig gemacht hatte, einen Kern klerikaler Opposition zu bilden. Aus diesem Grund befahl er Herzog Robert, dem Gouverneur von Lüttich, den Verbannten aufzusuchen und ihn zu entführen. Roberto und Euquerio wurden gute Freunde. Auf dessen Vorschlag hin überzeugte der Herzog seinen Herrn, dass der alte Bischof nirgends isolierter und harmloser sein würde als in der Abtei von St. Trudon. Euquerio verbrachte dort seine letzten Jahre genauso glücklich wie einst in Jumiéges.

Praktischer Impuls

Mit dem Wunsch, den Alltag zu heiligen, verzichten Sie auf einen Trost, um Ihrem Gewissen treu zu bleiben, ohne das Gute, das Sie heute tun können, auf morgen zu verschieben.

Beispiel für

StärkeTreueOpfer