13. August
Felipe de Jesús Munárriz und seine Mitmärtyrer (+1936)
Märtyrer
Das Martyrium der 51 Missionssöhne vom Unbefleckten Herzen Mariens (Claretiner) aus Barbastro, Spanien, ereignete sich am 2., 12., 13., 15.
Biografie
und 18. August 1936. Die von den Milizsoldaten wiederholte Aussage, dass es für die Missionare ausreichte, ihre religiösen Verpflichtungen aufzugeben, um ihr Leben zu retten, deutet auf eine Feindseligkeit hin, nicht gegen das Volk, sondern gegen das, was sie repräsentierten, den Glauben, die Kirche. „Sie erschießen uns nur, weil wir religiös sind“, schrieben einige dieser Märtyrer. Von den 51 Märtyrern (Priester, Brüder und Seminaristen) waren nur 9 über 25 Jahre alt; Neun waren 22 Jahre alt und drei erst 21 Jahre alt. Sie wurden in der Aula der Piaristenschule eingesperrt. Dort erlitten sie alle möglichen Unannehmlichkeiten, Wasserrationierung, drückende Hitze und Scheinhinrichtungen. Sie führten Prostituierte in den Raum, um sie zu provozieren, und drohten mit sofortiger Hinrichtung, wenn sie ihnen in die Quere kamen. Aber keiner gab auf. Auch die Freilassungsangebote, die einige von ihnen von den Milizionären erhielten, nützten nichts: Sie folgten lieber dem Schicksal ihrer Kameraden und starben wie diese als Märtyrer. Sie hielten das „Letzte Opfer ihrer gemarterten Söhne an die Kongregation“ schriftlich fest und unterzeichneten es mit ihren Unterschriften: 12. August 1936. In Barbastro. Sechs unserer Kollegen sind bereits Märtyrer, wir hoffen, bald Märtyrer zu werden, aber zunächst möchten wir erklären, dass wir gestorben sind, indem wir denen vergeben haben, die uns das Leben nehmen, und sie für die christliche Ausrichtung der Arbeitswelt, aber auch für die endgültige Herrschaft der katholischen Kirche, für unsere geliebte Gemeinde und für unsere geliebten Familien geopfert haben.“ Sie wurden am 25. Oktober 1992 von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Ihre sterblichen Überreste werden in der Kirche des Herzens Mariens in Barbastro verehrt.
Praktischer Impuls
Reagieren Sie an diesem Tag auf das Böse mit einem konkreten Werk des Guten, wie jemand, der unter dem liebevollen Blick Gottes arbeitet und betet.