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21. Juni

José Isabel Flores (1866–1927)

Märtyrer

Praktischer Impuls

Mit dem Wunsch, das Alltägliche zu heiligen, den menschlichen Respekt mit einem klaren und mutigen Wort zu überwinden und auch auf die kleinen Details zu achten.

Biografie

Ursprünglich aus Teúl, Zacatecas, Mexiko, begann José Isabel sein Studium am Seminar von Guadalajara, wo er sich bald durch sein Engagement für sein Studium auszeichnete. Nach seiner Ordination wurde er der Pfarrei Teocatliche und dann Zapotlanejo im Bundesstaat Jalisco zugeteilt, wo er siebenundzwanzig Jahre lang blieb, bis im Land religiöse Verfolgung begann. Seine Gemeindemitglieder bewunderten seine vorbildliche Armut, sein Leben in Reinheit und Keuschheit, seinen Gehorsam gegenüber Vorgesetzten sowie seinen ausgeprägten Sinn für Nächstenliebe, so dass sie nie Kritik oder Murren von ihm hörten. Sein pastorales Wirken zeichnete sich durch seine Hingabe an alle ohne Standesunterschiede aus. Wenn einige Menschen einen besonderen Platz in seinem Herzen hatten, dann waren es die Kranken, und weil er ihnen mehr Aufmerksamkeit schenkte als seiner eigenen Gesundheit, zog er sich eine schmerzhafte Infektion zu, die zur Amputation eines Teils seines Kiefers führte. Als er sich heimlich darauf vorbereitete, auf einer Ranch eine Messe zu feiern, wurde Pater José Isabel verraten und in das zu einer Kaserne umgebaute Haus des Priesters gebracht, wo sie ihn drei Tage lang an den Achseln hängen ließen, ohne ihm etwas zu essen oder zu trinken zu geben. Im Pantheon der Stadt erlitt er zunächst den Märtyrertod mit einem Seil um seinen Hals, das ihn heben und senken ließ, bis ihm der Kommandant selbst die Kehle durchschnitt. Er wurde am 22. November 1992 von Johannes Paul II. seliggesprochen und am 21. Mai 2000 heiliggesprochen.

Beispiel für

StärkeTreueOpfer

Quellen und weiterführende Links

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