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12. Juli

Johannes Gualberto (1073)

Benediktiner-Ordensleute

Über diesen Florentiner Heiligen wird eine Anekdote erzählt, der seine Entscheidung, den Ordensstand anzunehmen, zugeschrieben wird.

Biografie

Eines Tages, als er mit seinem Knappen nach Florenz zurückkehrte, traf er in einer engen Gasse auf den unbewaffneten Mörder seines Bruders. Als dieser Mann sah, dass er verloren war, kniete er nieder und flehte ihn an, sein Leben für die Liebe Jesu Christi am Kreuz zu verschonen. Und obwohl Juan Gualberto weder gläubig noch erbaulich war, war er gerührt, umarmte ihn und sagte ihm, dass er sich keinen besseren Anwalt hätte suchen können. Dann, als er eine Kirche betrat, sah er, wie das Kruzifix seinen Kopf vor ihm neigte und ihm dankte. Er war Abt des Klosters Vallumbrosa, wo er die Benediktinerreform einführte. Man sagt von ihm, er sei immer gütig, bescheiden, verständnisvoll gegenüber den Kranken, streng gegenüber den Rebellen und sanft gegenüber den Schwachen gewesen: ein Mönch, der nur für das Gebet und die Nächstenliebe lebte.

Praktischer Impuls

Wann immer Sie die Gelegenheit dazu haben, lehren Sie mit Klarheit und Zuneigung die Wahrheit des Glaubens und achten Sie auch auf die kleinen Details.

Beispiel für

GebetGlaubegeweihtes Leben