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20. März

Marcel Callo, Laie (1921–1945)

Arbeiter

Er wurde in Rennes, Frankreich, als zweites von neun Kindern einer armen Familie geboren.

Biografie

Marcel war das, was die Franzosen einen „echten Bretonen“ nennen, stur und energisch. Es dauerte Jahre, bis er sein Temperament unter Kontrolle brachte, und die Verantwortung, die er innerhalb der Katholischen Arbeiterjugend trug, half ihm sehr. Tagsüber arbeitete Marcel in einem Verlag und machte nie ein Geheimnis aus seiner katholischen Überzeugung. „Marcel hatte nur ein Gesicht“, sagte einer seiner Freunde. 1940 wurde Frankreich von deutschen Truppen besetzt. Marcel und seine YOC-Kollegen widmeten ihre Freizeit dem „Empfangszentrum“ der Rennes-Eisenbahn, wo Tausende von Flüchtlingen ankamen. Dort suchte er Kontakt zu seinen Landsleuten, die zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht werden sollten. Sie liehen ihnen ihre Armbänder des Roten Kreuzes und konnten so viele vor der Ausweisung bewahren. Um ihnen jedoch so sehr zu helfen, war Marcel an der Reihe und landete in einem Lager in Thüringen. Dort gründete er einen Theaterclub, einen Sportverein und organisierte Meditationen. Um seine Loyalität gegenüber Christus zu stärken, folgte Marcel einem strengen Programm im spirituellen Leben. Er war der unbestrittene Anführer der tausend Jugendlichen im Lager, die er aus der Verzweiflung rettete. 1944 verhaftete die Gestapo Marcel wegen „zu katholischen Verhaltens“. Er wurde in ein Lager in Österreich geschickt, das eine wahre Hölle war und in dem er nicht überleben konnte. Am Tag seines Todes, dem 19. März 1945, war er 23 Jahre alt. Am 4. Oktober 1987 wurde er in Rom im Beisein einiger Mitglieder seiner Familie seliggesprochen.

Praktischer Impuls

Ohne nach Anerkennung zu streben, teilen Sie Zeit oder Güter mit einer bedürftigen Person, ohne nach Applaus oder Anerkennung zu streben.

Beispiel für

Geheiligte ArbeitGlaubeLiebe zu Gott

Quellen und weiterführende Links

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