11. Dezember
María Maravillas de Jesús (1891–1984)
Karmeliter-Nonne
Er wurde in Madrid, Spanien, geboren.
Biografie
Im Alter von 19 Jahren kam sie mit den Werken von Santa Teresa de Jesús und San Juan de la Cruz in Kontakt und beschloss, sich im Barfuß-Karmeliterkloster El Escorial Gott zu weihen. Der Hauptgrund, der Maravillas zum Karmel führte, war seine Liebe zu Christus und sein Wunsch, ihn nachzuahmen. Hunderte Male bringt sie in ihren Briefen diese Sehnsucht zum Ausdruck, ihn wahnsinnig zu lieben, der unendlichen Liebe Gottes zu entsprechen. Gott inspirierte ihn, den Karmel des Cerro de los Ángeles zu gründen, der wie eine lebendige Lampe sein sollte, die als Sühne vor dem Herzen Christi brannte. Sie wurde zur Priorin der Gemeinschaft ernannt und eröffnete bald mehrere neue Karmeleien. Zusammen mit ihren Karmeliterinnen hat sie während des spanischen Bürgerkriegs sehr gelitten, als sie aus ihrem Kloster vertrieben wurde und tausende Strapazen ertragen musste, bis sie in die nationale Zone ziehen und sich in einem alten, verlassenen Kloster niederlassen konnten. Nach dem Krieg vervielfachten sich innerhalb weniger Jahre die Gründungen neuer Karmele. Ihre Töchter liebten sie sehr und deshalb gehorchte man ihr, ohne zu befehlen. So war ihre Ausgeglichenheit, ihre Gelassenheit, ihre Nächstenliebe und ihr Feingefühl allen gegenüber. Er korrigierte, er sagte die Wahrheit, aber ohne jemals jemanden zu verletzen. Er hatte immer ein großes Verständnis für die Schwächen und Schwächen anderer und versuchte stets zu ermutigen, aufzurichten und zu trösten. Sie starb am 11. Dezember 1984 im Karmel von La Aldehuela im Alter von 83 Jahren, umgeben von ihren Töchtern, mit einem Sterben voller Frieden und Hingabe. Er wiederholte: „Was für ein Glück, als Karmeliter zu sterben!“ Sie wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.
Praktischer Impuls
Sobald Sie die Gelegenheit haben, beheben Sie mit Wohltätigkeit einen Fehler, der nicht ignoriert werden sollte, und bieten Sie diese Anstrengung jemandem an, der Hilfe benötigt.