24. August
María Micaela del Santísimo Sacramento (1809–1865)
Gründungspädagoge
Micaela Desmaisiéres y López de Dicastillo wurde in Madrid als fünftes von zehn Kindern geboren, von denen nur vier überlebten.
Biografie
Von seinem Vater erbte er einen edlen und großzügigen Charakter und von seiner Mutter eine solide fromme Erziehung. Die familiäre Situation, die von vielen Schicksalsschlägen geprägt ist, führt dazu, dass Micaela schon in jungen Jahren an der Spitze der Familie steht. Er fand immer Zeit, den Armen zu helfen, und als er das Krankenhaus San Juan den Dios in Madrid besuchte und etwas über das Leben der prostituierten Frauen erfuhr, die dort während ihrer Krankheit Zuflucht suchten, beschloss er, ihnen zu helfen, indem er ein Haus eröffnete, in dem sie untergebracht werden konnten. Micaela wechselt dieses Leben voller Wohltätigkeit und Hingabe mit dem Leben junger Frauen ihrer sozialen Schicht, indem sie Partys und Konzerte besucht und Freundschaften schließt. Er verbrachte mehrere Jahre in Paris, Boulogne-sur-Mer und Brüssel und begleitete die Familie seines Bruders, der zum Botschafter in Brüssel ernannt worden war. Obwohl ihr ein Heiratsantrag gemacht wurde, wollte Micaela keinen „anderen Ehemann als Gott“ mehr. Und sie beschloss, sich für den Beitritt zu den Töchtern der Barmherzigkeit in Paris zu bewerben, doch aufgrund des Widerstands ihres Bruders dauerte es mehrere Jahre, bis sie dazu in der Lage war. Nach vier weiteren Jahren voller Prüfungen und Leiden aufgrund des mangelnden Verständnisses ihrer Familie, der Gesellschaft und sogar der kirchlichen Welt gründete Micaela die religiöse Kongregation der Anbeterinnen und Sklaven des Allerheiligsten Sakraments und der Nächstenliebe und nahm den Namen „Mutter Sakrament“ an. Königin Isabella von Spanien traf sie, schätzte ihre Arbeit und ernannte sie zur Generaldirektorin aller von der Königin in Spanien gegründeten Schulen. Heute übt die Gemeinde ihre evangelische und soziale Tätigkeit in neuen Formen aus, die an die Zeiten und Orte angepasst sind, an denen sie tätig ist. Aber ihre Mission ist immer der Kampf gegen die Marginalisierung, vor allem von Frauen.
Praktischer Impuls
Besuchen Sie heute in der Gegenwart Gottes eine Person, die mütterliche Nähe braucht, und legen Sie das Ergebnis in Gottes Hände.