16. Oktober
Gerardo Mayela (1726–1755)
Redemptoristischer religiöser Missionargründer
Saint Gerard wurde in Muro, einer kleinen Stadt in der Nähe von Neapel, Italien, geboren.
Biografie
Schon als Kind war er sehr fromm und vergaß sogar, essen zu gehen, wenn er vor dem Allerheiligsten Sakrament betete. Als sein Vater starb, musste Gerardo sein Studium abbrechen und widmete sich dem Erlernen des Schneiderhandwerks in einer Werkstatt, wo er ziemlich schlecht behandelt wurde. Später begann er als Arbeiter zu arbeiten und sein Herr behandelte ihn ebenfalls hart. Gerardo protestierte nicht ein einziges Mal gegen diese grausame Art, ihn zu behandeln. Als er 23 Jahre alt war, kamen einige redemptoristische Eltern in seine Stadt und Gerardo bat darum, als Laienbruder in ihre Gemeinschaft aufgenommen zu werden. In diesem Noviziat widmete er sich so intensiv allem, was er zu tun hatte, dass seine Kameraden sagten: „Gerardo ist ein Verrückter, oder er ist ein Heiliger.“ Der heilige Alphonse Liguori, Gründer der Redemptoristengemeinde, nahm ihn in seine Gemeinschaft auf und erkannte, dass er eine Seele war, die Gott sehr wohlgefällig war. Bei seiner Aufnahme legte er seine drei Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams ab, aber Gerardo wollte noch ein weiteres hinzufügen: „Tue immer das, was mir Gott am meisten gefällt.“ Sein Job in der Gemeinde war der eines Schneiders und einer Krankenschwester, aber die Eltern nahmen ihn gern mit in die Mission, weil er den Zustand des Gewissens der Menschen lesen konnte. Er hatte die Gabe der Bilokation und wenn er im Gebet in Ekstase war, hörte oder sah er nicht, was um ihn herum geschah; Das Einzige, was ihn zur Besinnung brachte, war der Ruf seines Vorgesetzten, da er immer äußerst gehorsam war. Er hatte auch die Gabe des Rats, und mehrere Religionsgemeinschaften schickten ihn zu sich, um ihn in schwierigen Fällen um Rat zu bitten. Gerardos Lieblingsberuf war der eines Türstehers, weil er dort Bettlern und Bedürftigen helfen konnte. Er verteilte den ganzen Tag über Lebensmittel und Kleidung und ging nie aus. Seine letzten Monate waren eine Mischung aus körperlichem Leiden und spiritueller Ekstase.
Praktischer Impuls
Mit dem Wunsch, den Alltag zu heiligen, vertraue Maria eine Absicht der Kirche und der Welt an, ohne das Gute, das du heute tun kannst, auf morgen zu verschieben.