14. Oktober
Calixtus I., Papst und Märtyrer
Märtyrer-Papst
Er wurde in Rom in einem der armen Viertel geboren.
Biografie
Er war ein Sklave und verbrachte als solcher eine harte Jugend. Er besuchte mehrere Orte, an denen er ein sehr hartes Leben führte. Nach seiner Freilassung zog er sich in der Nähe von Rom in eine Art Wüste zurück und verbrachte dort etwa zehn Jahre, um sich dem Studium und der Meditation zu widmen. Calixto reifte in diesen Jahren heran und sein Name begann in christlichen Kreisen zu hören. Er erreichte die Ohren des heiligen Papstes Ceferinus, der ihn zu sich rief. Er war fasziniert von den Eigenschaften, die bei diesem reifen Mann mit einer tiefen Kenntnis des christlichen Glaubens sichtbar zum Vorschein kamen. Er erkannte diese Qualitäten und seinen großen Einfallsreichtum und beauftragte ihn mit der Erweiterung und dem Bau des Friedhofs oder der Katakomben an der Via Appia, die später und für immer seinen Namen tragen sollten. Die Christen seiner Zeit erkannten die herausragenden Qualitäten, die den Diakon Calixtus auszeichneten, und zwar nicht nur in finanziellen Angelegenheiten oder beim Bau von Katakomben, sondern auch in den Bereichen Wissenschaft, Klugheit, Frömmigkeit und Regierungsgeschick. Aus diesem Grund hatten sie nach dem Tod von Papst Ceferinus Calixtus im Visier und wählten ihn zu seinem Nachfolger als Bischof von Rom und Oberpapst. Zu dieser Zeit begannen einige Häresien zu blühen, und der neue Papst kämpfte tapfer dagegen. Die beiden wichtigsten waren diese: der „SABELIANISMUS“, der fast keinen Unterschied zwischen den Personen der Heiligen Dreifaltigkeit machte, mit Verwirrungen, die an Häresie grenzten, und die „MONTANISTEN“, die eine übertriebene Strenge der Bräuche verteidigten, und vor allem diejenigen, die während der Verfolgungen etwas schwach geworden waren und nun reumütig zur katholischen Kirche zurückkehren wollten. Der heilige Calixto wollte immer mehr Vater als Richter sein. Mehr Verteidiger als Verurteiler. Dies brachte ihm viele Beleidigungen und Widersprüche ein, aber er ertrug sie stets mit großer Standhaftigkeit und großer Barmherzigkeit. Der heilige Kallistus war vor allem von einer Wahrheit überzeugt: der Güte Gottes und seiner großen Barmherzigkeit gegenüber reuigen Sündern. Tertullian und seine Handlanger erhoben sich gegen den Papst und ließen ihn schwer leiden, bis sein kostbares Leben mit der Märtyrerpalme gekrönt wurde, die er wahrscheinlich im Jahr 222 erhielt.
Praktischer Impuls
Erfüllen Sie heute in der Gegenwart Gottes eine kostspielige Pflicht, ohne der Angst nachzugeben, und schließen Sie mit einer kurzen Danksagung ab.