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17. November

Elisabeth von Ungarn

Weltlich

Unter den Blumen der Heiligkeit, die durch das Charisma des Heiligen Franziskus auf der ganzen Welt wuchsen, war die Heilige Elisabeth die schönste Blume Deutschlands.

Biografie

Ab ihrem vierten Lebensjahr wurde sie zur Braut des Fürsten Ludovico von Thüringen erklärt. In diesem zarten Alter verließ sie ihre Heimat und wurde der Obhut ihrer zukünftigen Schwiegermutter, Prinzessin Sofia, übergeben. Sie war die Tochter des Königs von Ungarn und wurde im Jahr 1207 geboren. Ein Merkmal der kleinen Elisabeth war ihre Liebe zum heiligen Jesus, vor dem sie sich häufig in der Kapelle der Wartburg niederwarf. Seit ihrer Kindheit ging sie auch mit ihren Spielkameraden in die Kapelle zum Beten; Er verteilte seinen Snack unter den armen Kindern und wollte keine Perlenkrone tragen, als er Jesus mit Dornen sah. Im Alter von 15 Jahren heiratete sie den damals 21-jährigen Prinzen. Diese Ehe war überaus glücklich, aber leider hielt sie nur kurze Zeit. Nach sechs Jahren Ehe schloss sich der Ehemann den Rittern eines Kreuzzugs an, um das Heilige Land vor der Macht der Muslime zu retten, und starb an den Folgen eines bösartigen Fiebers, das er sich im Jahr 1227 zugezogen hatte. Isabel erhielt mit ihren drei kleinen Kindern die Nachricht vom Tod ihres Mannes und weinte traurig. Ludovico hatte zusammen mit seiner Frau die feudale Atmosphäre ihres Territoriums gereinigt und den armen Bauern, die vom Adel ausgebeutet wurden, Gerechtigkeit widerfahren lassen. Indem er alles für die Liebe des armen Christus verließ, erfüllte er das Evangelium buchstabengetreu. Ihr Beichtvater wollte sie, sicherlich in guter Absicht, auf den Weg des außergewöhnlichen Gehorsams führen, zu einer innigen Freundschaft mit Christus, zum Beispiel des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. Ebenso bestätigte er Isabels heldenhafte Nächstenliebe. Einmal wurde er gefragt, wie er Almosen geben könne, wenn er kein Geld hätte, und er antwortete: „Wir haben immer zwei Augen, um die Armen zu sehen, zwei Ohren, um ihnen zuzuhören, eine Zunge, um sie zu trösten und um sie zu bitten, zwei Hände, um ihnen zu helfen, und ein Herz, um sie zu lieben.“ Und sie hat umgesetzt, was sie empfohlen hat. Isabel hatte ein außerordentlich mitfühlendes Herz. Er spürte aus erster Hand nicht nur die Leiden Christi, sondern auch die Leiden jedes ausgebeuteten, ausgegrenzten, kranken und im abscheulichen Elend dieser Zeit versunkenen Menschen. Liebe und Reue hatten sie in ihrer Jugend erschöpft. Sie war 24 Jahre alt, als der Herr sie im Jahr 1231 ins Paradies entführte. Vier Jahre später wurde die heilige Elisabeth von Gregor IX. heiliggesprochen.

Praktischer Impuls

Entdecken Sie an diesem Tag ein dringendes Bedürfnis, gehen Sie diskret darauf ein und beginnen Sie erneut mit Demut, wenn es für Sie nicht klappt.

Beispiel für

Geheiligte ArbeitLiebe zu GottLiebe für die Armen