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4. Dezember

John Damascene, Priester und Kirchenlehrer

Priester und Kirchenlehrer

Der heilige Johannes ist der letzte Vater der Ostkirche.

Biografie

Sie ist in zweierlei Hinsicht wie ein üppiger Fluss, den sie nutzt, und in ihren wunderbaren und reichen Werken wird sie ein immerwährendes Zeugnis hinterlassen: Tradition und Treue zur Vergangenheit, zu den Vätern und dem Lehramt der Kirche sowie ihre Liebe und tiefe Kenntnis der Heiligen Schrift. Ihm werden zwei Namen gegeben: „DAMASCENO“, weil er in Damaskus geboren wurde, und „CHRISORROAS“, was „fließendes Gold“ bedeutet. Die Alten nannten ihn wegen des Reichtums seiner Lehre so. Der Ursprung seiner Berufung, vom Sohn eines Steuereintreibers zum Christen, bis hin zur Pensionierung des Klosters San Sabás, ist schön und lehrreich. Er lernt die Wunder unseres Glaubens kennen, lebt sie, erlangt tiefes Wissen über die Lehre Jesu Christi und beginnt, sie zu predigen. Doch das befriedigt ihn nicht. Er sieht sich nicht reif und zieht sich aus diesem Grund in die Wüste zurück, in das berühmte Kloster des Heiligen Sabas in der Nähe von Jerusalem. In seiner Jugend hatte er alles Lob genossen, das die Welt zu bieten hat. Seine Eltern waren sehr gute Christen und er wuchs von Tag zu Tag in seinem Glauben, aber dieses Leben erfüllte sein großes Herz nicht. Deshalb reift jetzt, in der Einsamkeit des Schweigens und in den langen Stunden des Gebets, jene Seele heran, die mit ihrem Wort und ihrer Feder ein Feuerofen sein wird, um die Werte des christlichen Glaubens zu verteidigen, wenn sie ihn angegriffen sieht. Mit seinen fesselnden Predigten und seinen reichhaltigen und fundierten Schriften wird er zu einer der größten Koryphäen aller Zeiten. Im Jahr 726 erließ der Kaiser von Byzanz, Leo der Isaurier, eine Bulle, die Bilder verbot. Johannes verteidigt energisch seinen Einsatz als Mittel zur Glaubenserweckung. Und er sagt: „Was ein Buch für den ist, der lesen kann, das sind Bilder für den Analphabeten. Was das Wort durch Hass tut, tut das Bild durch Sehen. Die heiligen Bilder sind ein Denkmal göttlicher Werke.“ Seine Werke sind tiefgründig, elegant, voller Eifer und solider Lehre, die auch heute noch ihre Frische bewahren. Saint John Damascene war im Osten, was Saint Thomas im Westen war. Er starb im Jahr 749.

Praktischer Impuls

Erfülle heute in der Gegenwart Gottes umsichtig eine Verantwortung, die andere dir anvertraut haben, ohne nach Beifall oder Anerkennung zu streben.

Beispiel für

Dienst an der WahrheitGebetPriesterliches Leben